Für den Nachmittagskuchentisch: Marmorkuchen mit Kirschen

Dieser Kuchen liegt schon länger in meiner Backideenschublade und wurde endlich in der neuen Gugelhupfform gebacken. Wie kam der Kuchen in diese Schublade? Meine Freundin bringt oft nach Besuchen bei der Fürstenzeller Oma ein Stück dieser Marmor-Fruchtkreation im Gepäck nach Hause und hortet das überlieferte handgeschriebene Rezept in ihrer Küchenschublade. Ein Versuch ist es mir wert und ich versenke in meinem Marmorkuchen ein Glas Kirschen. Das nächste Mal im Outback gibt es am Nachmittagskuchentisch zwei fast identische Marmorkuchen, die einen saftig-fruchtigen Zweikampf antreten …

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Für den Teig:
250g Butter, weich
1EL Quark
200g Zucker
5 Eier
500g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
125ml Sahne
100g Zartbitterschokolade, geschmolzen
50g gemahlene Mandeln
2EL Kirschschnaps

1 Glas Schattenmorellen, entsteint und abgetropft

Butter für die Form
Etwas Puderzucker

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Die Gugelhupfform einfetten, die Schokolade in Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen. Den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. Die Butter mit dem Quark und Zucker in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Nacheinander die Eier dazu schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und Salz mischen. Abwechselnd mit der Sahne unter die Buttercreme rühren. Den Teig halbieren, unter die eine Hälfte die Schokolade, Mandeln und Schnaps rühren. Die beiden Teige werden mit den Kirschen wechselweise in die Form geschichtet und mit einer Gabel Spiralen durch den Teig gezogen … soweit die Theorie: Bei mir haben heute zwei kleine M-Hände geholfen und genaue Vorgaben zur Verteilung des Teiges und Kirschen gemacht, daher habe ich eine strenge Teilung im Kuchen, die sich aber auch gut macht …
Der Kuchen wird 60 Minuten gebacken und nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäubt.

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Der Gugelhupf wird am Wochenende auf der Alm in herrlicher Bergluft famos schmecken und dazu gibt es natürlich Filterkaffee!
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Habt ihr auch so ein Küchenschubladenrezept?

Schönes Wochenende
Karen

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4 Gedanken zu „Für den Nachmittagskuchentisch: Marmorkuchen mit Kirschen

  1. eine sehr feine sache! die fürstenzeller oma gibt noch etwas schlagrahm in den teig und umhüllt den kuchen noch mit einem hauch zartbitterschokolade…lg

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  2. Der Kuchen ist sehr lecker (eine kleine Version ohne Kirschen, und eine grosse mit Kirschen) – und hat schon beim backen gute Laune gemacht. Obwohl wir etwas mogeln mussten, zuviel Mehl musste mit mehr Sahne ausgleichen werden, hat es dem Kuchen gar nicht geschadet:-)

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